Frauenbund Dettingen

Zu Ehren der Hl. Elisabeth von Thüringen fand in diesem Jahr wieder ein Wortgottesdienst des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in der Pfarrkirche in Dettingen statt. Karin Schmitt, unsere geistliche Beirätin, hatte die Texte zum Wirken der Heiligen vorbereitet, die zwischen den Liedern im Wechsel vorgetragen wurden. Der Einsatz der Hl. Elisabeth für Arme und Kranke ist heute ein Vorbild für den Frauenbund und kann auch im Kleinen gelebt werden: Durch ein offenes Ohr und ein waches Auge für die Sorgen und Nöte von Frauen – und auch dadurch, eine Platz zu schaffen, an dem sich Frauen treffen können.

Dazu lud am Ende der Andacht die Vorsitzende des KDFB Ursula Stenger in den Pfarrsaal ein, wo die Frauen ein kleiner Imbiss erwartete, vorbereitet von Karin Würtenberger und ihrem Team.

Ursula Stenger nutzte die Gelegenheit, das Engagement ihrer Mitglieder aufzuzeigen: Bei Andachten, beim Verzieren von Kerzen, beim Stricken von Schals, beim Binden von Kräutersträußen und Nähen von Lavendelsäckchen, beim Spielenachmittag, beim Vorbereiten von Festen und Austragen der Zeitschriften und vielem mehr bringen die Frauen sich ein. Ohne dieses Miteinander könne der KDFB nicht so aktiv sein.

Dem Dank an alle Aktiven schloss sich die Ehrung langjähriger Mitglieder an: Waltrud Emge wurde für 65 Jahre Mitgliedschaft im KDFB mit einer goldenen Anstecknadel, einer Urkunde der Diözese Würzburg und einem Blumenstock geehrt. Neben allem anderen Engagement gehört ihre Leidenschaft dem Orgelspiel und so begleitete sie jede Andacht und jeden Gottesdienst des Frauenbundes an der Orgel - selbst jetzt mit über 90 Jahren spielt sie noch aktiv!

Ebenfalls 65 Jahre im KDFB Dettingen ist Gerda Sittinger, die aber leider nicht kommen konnte, da sie inzwischen in Heimbuchental lebt.

Bärbel Oster, die 2. Vorsitzende, überreichte anschließend Ursula Stenger die silberne Anstecknadel, eine Urkunde der Diözese und einen Blumenstock für 25 Jahre in der Gemeinschaft und sprach in ihrer Laudatio über deren kaum zu bremsenden Tatendrang und ihre vielfältigen Ideen, mit denen sie immer wieder das Vorstandsteam überrascht.

Neu im Dettinger KDFB sind sechs Frauen aus Kleinostheim. Es galt Reinhilde Leibacher für 25jährige Mitgliedschaft zu ehren; die Ehrung vollzog die 2. Vorsitzende dieses Zweigvereins Carmen Reising auf der Elisabethenfeier.

Als Abschluss des Abends zeigte Ute Merget, die sich um Fotos und teilweise auch um die Homepage kümmert, eine Power-Point-Präsentation des letzten Jahres. In den Bildern konnte noch einmal in Erinnerung an die unterschiedlichen Veranstaltungen gedacht und über manches geschmunzelt werden. Es lässt uns hoffen, dass das kommende Jahr wieder richtig lebendig durch den KDFB Dettingen wird.

Waltraud Ott

www.frauenbund-dettingen.de

 Ende Oktober hatte der Katholische Deutsche Frauenbund Dettingen (KDFB) zu seinem Frauenfrühstück eingeladen und Bärbel Oster, die 2. Vorsitzende des KDFB, konnte 55 Frauen im schön eingedeckten Pfarrsaal begrüßen. Inzwischen ist bekannt, dass Karin Würtemberger und ihr eingespieltes Team immer ein leckeres Buffet herrichten und es war auch wieder für jeden Geschmack etwas dabei: von Marmeladen über Wurst- und Käseplatten, Lachsrollen und selbstgemachten Aufstrichen bis zu Obstsalat und Kuchen. Die Frauen genossen es sehr, von allem zu probieren und sich dabei angeregt unterhalten.

Zwischendurch stellte Ute Merget ein Projekt des KDFB Würzburg vor, das unsere Zweigstelle unterstützen möchte: „Was Frauen tragen…“ Dafür werden gut erhaltene Taschen und Rucksäcke gesammelt, die bei uns in Schränken liegen und nicht mehr verwendet werden. Diese sollen im Sommer 2023 auf einem Flohmarkt in Würzburg verkauft werden; der Erlös geht dann an die Partnergemeinde in Tansania. (Nähere Information erhalten Sie bei Ursula Stenger, Tel. 06188-5701)

Nach dem Frühstück schloss sich der Vortrag der Referentin Doris Streitenberger aus Hösbach zum Thema „Mut tut gut – im Umgang mit mir selbst und anderen“ an. Zum Einstieg stellte sie jeder Anwesenden die Frage, was sie gut an sich finde. Verschiedenste Fassetten von positiven Eigenschaften wurden so sichtbar, die oft von uns selbst als nicht erwähnenswert angesehen werden. Beispiele aus verschiedenen Bereichen verdeutlichten, wie wichtig es sei, wie wir uns selbst sähen, um damit auch auf unsere Mitmenschen offen und mitfühlend einzugehen. Anhand von einzelnen „ermutigenden Qualitäten“ wurde deutlich, was alles im Miteinander bereits Positives gelebt wird. Frau Streitenberger machte mit ihrem Vortrag und im Zwiegespräch Mut, die eigenen Stärken als bejahende Kraft für den Alltag zu nutzen, sich auch einmal selbst zu loben für etwas Gelungenes und dadurch seine eigene Unvollkommenheit besser zu akzeptieren. „Mut tut gut“ hat ermutigt, gelassener mit sich selbst zu sein und auch toleranter mit den anderen.

 

Waltraud Ott

 

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Fotos: Ute Merget

Im Rahmen des Herbstfestes des Katholischen Frauenbundes Dettingen am 30. September überreichte die
Vorsitzende Ursula Stenger mit den Frauen, die die Weihnachts- und Osterkerzen verziert haben,
an Herrn Pfarrer Sierpien eine Spende in Höhe von 1000 Euro für den Erhalt des Pfarrheims.
Pfarrer Sierpien bedankte sich herzlich und betonte, dass gerade in diesem Jahr  - mit den hohen Strom- und
Heizungskosten - dieser Betrag eine große Hilfe ist.
Bei Spendenübergabe (von links nach rechts): Ursula Stenger, Bärbel Oster, Pfarrer Sierpien, Doris Lindner (vorne), 
Theresia Geyer, Resel Herzog, Gertrud Ewald und Charlotte Trageser.
Das Foto wurde von Karl Ehinger gemacht.

Den Alltag ruhen lassen und mit Gleichgesinnten ein paar unbeschwerte Stunden verbringen, ist das Ziel des Spielenachmittags des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB). Gisela Pinilla hatte die Idee und inzwischen ist dieses Angebot schon so gut eingeführt, dass sich selbst in der heißen Sommerzeit spielebegeisterte Frauen im Pfarrheim in Dettingen treffen, um in lockeren Runden die mitgebrachten Spiele auszuprobieren.

Einmal bis zweimal im Monat ist mittwochs der Meditationsraum dafür geöffnet und von 14 Uhr bis 17 Uhr kann jeweils an vier Gruppentischen gespielt werden. Bis zu 16 Frauen treffen sich dann dort. Da geht es mal ernsthaft ruhig und konzentriert zu und es sind nur ein kurzes „Weiter“ sowie das Schieben der Spielsteine zu hören. Am Nebentisch dagegen wird bei dem gleichen Spiel über Spielzüge diskutiert, gefrotzelt und gelacht. Im Laufe des Nachmittags werden Spiele gewechselt und auch mal Neues versucht. Schnell vergeht dabei die Zeit und entspannt kann „frau“ wieder in den Alltag wechseln.

Der nächste Spielenachmittag findet am Mittwoch, dem 14. September., wieder im Pfarrheim in Dettingen statt. Gisela Pinilla freut sich über jede Mitspielerin.

Waltraud Ott

In der Katholischen Kirche ist die Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt ein uralter Brauch. Die gesegneten Kräuter sollen vor Blitzschlag und Krankheit schützen.

Auch wir vom Katholischen Frauenbund Dettingen (KDFB) pflegen das jahrhundertealte Brauchtum. Wie all die Jahre zuvor trafen sich die „KDFB-Kräuterfrauen“ zum Binden der Kräutersträußchen bei Lotte Oster, die uns Platz und Material zur Verfügung stellte. Ausgetrocknete Felder und Wiesen hatten es uns heuer schwer gemacht die passenden Kräuter zu finden. Mit schlechtem Gewissen wurden deshalb auch zu Hause die Gärten geplündert, wobei wir stets im Auge hatten, dass für die Insekten noch genug Nahrung blieb. Da wir dadurch weniger Material als sonst zur Verfügung hatten, entschieden wir einfach kleinere Sträuße zu binden, damit alle Gottesdienstbesucher mit einem gesegneten Strauß nach Hause gehen können. Ida Trageser hatte wieder in Heimarbeit 56 wunderschöne Lavendelsäckchen genäht und mit Lavendel befüllt, die wir ebenfalls wie die Kräutern gegen Abgabe einer Spende an Maria Himmelfahrt anboten.

 Im Verlauf des Gottesdienstes an Maria Himmelfahrt segnete Pfarrer Sierpien die Kräuter und Lavendelsäckchen und im Anschluss daran konnte jede*r ein Sträußchen oder ein Lavendelsäckchen gegen eine Spende mit nach Hause nehmen.

 Der Verkauf erbrachte einen Erlös von 438,50 € und kommt einem der zahlreichen Projekte des KDFB Dettingen zugute. Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfer*innen und Spender*innen. Eine genaue Spendenübersicht wohin unsere Spenden gehen, veröffentlichen wir immer zum Jahresende.

 

Ursula Stenger 

 

 

 

 

 

 

Drei Jahre waren seit unserem letzten Jahresausflug vergangen.  Voller Vorfreude starteten wir Dettinger KDFB-Frauen am 2. August gemeinsam mit einigen Gästen zu unserer diesjährigen Busreise nach Bad Nauheim. Dort angekommen, erwarteten uns zwei Stadtführerinnen, die uns die Sehenswürdigkeiten der Kurstadt zeigen wollten.

Aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten wir die Stadt. Wir schlenderten durch den Kurpark und wandelten wir mit unserer Führerin auf Elvis Presleys Spuren, der einige Zeit in Bad Nauheim gelebt hatte. So blinkt an einer Fußgängerampel kein einfaches rot und grün, sondern ein roter oder grüner Elvis weist den Weg. An der Elvis-Statue verursachte unsere Gruppe vor lauter Begeisterung einen kleinen Menschenstau, weil Jede*r mit dem bronzefarbenen Elvis fotografiert werden wollte. Weiter ging es zum Rosengarten und der historischen Trinkkurhalle, Hier probierten wir von dem (nicht gerade wohlschmeckenden) Heilwasser. An den Gradierbauten atmeten wir tief durch. Die salzhaltige Luft wirkte wohltuend auf unsere Atemwege und erfrischend bei den hochsommerlichen Temperaturen. Leider war der Sprudelhof - das größte „Jugendstil-Ensemble“ Europas und Wahrzeichen der Stadt - eine Baustelle. Unsere Fremdenführerin konnte uns jedoch eine der Jugendstil-Badehallen sowie die Wandelhalle zeigen.

Wir erfuhren, dass in Bad Nauheim schon früh ein internationales Publikum verkehrte. Sogar die Zarenfamilie und viele bekannte Persönlichkeiten aus allen möglichen Nationen besuchten den Kurort. Um ihnen allen den Gottesdienst zu ermöglichen, wurden zwei katholische und zwei evangelische Kirchen gebaut, sowie eine Moschee, eine Synagoge und eine russische-orthodoxe Kirche. Schade nur, dass diese Gebäude nicht geöffnet waren.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im „Landhaus Bavaria“ hatte Jede*r noch genügend Zeit für eine eigenständige Besichtigungstour, Shopping und einen Besuch im Kaffee oder einer Eisdiele.

Um 17 Uhr saßen alle zufrieden - aber erschöpft von der großen Hitze - im Bus und wir konnten pünktlich unsere Heimfahrt antreten.

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Herzlichen Dank an Charlotte Trageser, die den Ausflug organisiert und uns einen herrlichen Tag beschert hat. Aufgrund der immer höher werdenden Temperaturen, haben wir vom KDFB-Vorstandsteam beschlossen, unseren Jahresausflug in Zukunft auf das Frühjahr zu verlegen.

Ursula Stenger

 

 

 „Was ist Solidarität überhaupt und warum ist sie in der Gesellschaft wichtig?“-war die zentrale Frage beim diesjährigen Bildungstag der Regionen Aschaffenburg und Miltenberg, zu dem sich 20 Frauen vor Ort einfanden.

Referentin Renate Wendel gelang mit der willkürlichen Verteilung von Schokoriegeln ein überraschender Einstieg in das Thema. Unterschiedlichste Reaktionen von Irritation und Wut über die ungerechte Behandlung bis hin zum selbstverständlichen Teilen waren die Folge und ein guter Ausgangspunkt für Diskussion und Austausch.

Alle Teilnehmenden kamen zu dem einhelligen Fazit, dass Solidarität eine wichtige Schlüsselfunktion in unserer Gesellschaft einnimmt. Aus den erarbeiteten Gedanken und Ideen entwickelten die Frauen neue Impulse für sich und ihre Arbeit in den Zweigvereinen und Gemeinden. Mit der Idee einer monatlichen Aktion unter dem Motto „Solidarisch für/mit/durch..“ können Themen wie Schöpfungsverantwortung, Generationen, Frauen oder Eine Welt in den einzelnen Orten aufgegriffen werden. In den Standpunkten des KDFB ist der Solidaritätsgedanke schon immer fest verankert.

Im Rahmen des Regionalen Bildungstages fanden in diesem Jahr auch

die Wahlen der Regionalvertreterinnen statt. In der Region Aschaffenburg brachten sich in den vergangenen vier Jahren Frau Silvia Morhard und Frau Ursula Stenger engagiert in den KDFB auf dieser Ebene ein. Für die Region Miltenberg waren es Frau Hiltrud Pflegshörl ind Frau Monika Will. Für ihren Einsatz und ihre Ideen bedankte sich Frau Regina Krebs vom Diözesanvorstand. Bei den durchgeführten Wahlen übernahmen Frau Silvia Morhard und Frau Irmgard Englisch das Amt der Regionalvertreterinnen für Aschaffenburg. Die Ämter der Regionalvertreterinnen im Raum Miltenberg bleiben aber im kommenden Jahr vakant und der Diözesanverband übernimmt deren Aufgaben. „Wir hoffen bis zu den Regionalen Bildungstagen im kommenden Jahr 2023 zwei motivierte Frauen für die Region Miltenberg zu finden“ so Frau Regina Krebs.

Schon im Herbst wird es ein Wiedersehen auf regionaler Ebene geben. Dann wird eingeladen zum Regionalen Bildungsabend mit dem Titel „Von der kleinen Freude und dem großen Glück“ mit der Referentin Adelgunde Wolpert. Ort und Termin wird in der lokalen Presse oder unter www.frauenbund-wuerzburg.de zeitnah bekannt gegeben.

 

Silvia Morhard (Regionalvertreterin)

Engagiert

„engagiert“ probelesen

Geistlicher Impuls

Geistlicher Impuls

Maria

Maria schweige nicht

Solibrot

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