Frauenbund Dettingen

 „Was ist Solidarität überhaupt und warum ist sie in der Gesellschaft wichtig?“-war die zentrale Frage beim diesjährigen Bildungstag der Regionen Aschaffenburg und Miltenberg, zu dem sich 20 Frauen vor Ort einfanden.

Referentin Renate Wendel gelang mit der willkürlichen Verteilung von Schokoriegeln ein überraschender Einstieg in das Thema. Unterschiedlichste Reaktionen von Irritation und Wut über die ungerechte Behandlung bis hin zum selbstverständlichen Teilen waren die Folge und ein guter Ausgangspunkt für Diskussion und Austausch.

Alle Teilnehmenden kamen zu dem einhelligen Fazit, dass Solidarität eine wichtige Schlüsselfunktion in unserer Gesellschaft einnimmt. Aus den erarbeiteten Gedanken und Ideen entwickelten die Frauen neue Impulse für sich und ihre Arbeit in den Zweigvereinen und Gemeinden. Mit der Idee einer monatlichen Aktion unter dem Motto „Solidarisch für/mit/durch..“ können Themen wie Schöpfungsverantwortung, Generationen, Frauen oder Eine Welt in den einzelnen Orten aufgegriffen werden. In den Standpunkten des KDFB ist der Solidaritätsgedanke schon immer fest verankert.

Im Rahmen des Regionalen Bildungstages fanden in diesem Jahr auch

die Wahlen der Regionalvertreterinnen statt. In der Region Aschaffenburg brachten sich in den vergangenen vier Jahren Frau Silvia Morhard und Frau Ursula Stenger engagiert in den KDFB auf dieser Ebene ein. Für die Region Miltenberg waren es Frau Hiltrud Pflegshörl ind Frau Monika Will. Für ihren Einsatz und ihre Ideen bedankte sich Frau Regina Krebs vom Diözesanvorstand. Bei den durchgeführten Wahlen übernahmen Frau Silvia Morhard und Frau Irmgard Englisch das Amt der Regionalvertreterinnen für Aschaffenburg. Die Ämter der Regionalvertreterinnen im Raum Miltenberg bleiben aber im kommenden Jahr vakant und der Diözesanverband übernimmt deren Aufgaben. „Wir hoffen bis zu den Regionalen Bildungstagen im kommenden Jahr 2023 zwei motivierte Frauen für die Region Miltenberg zu finden“ so Frau Regina Krebs.

Schon im Herbst wird es ein Wiedersehen auf regionaler Ebene geben. Dann wird eingeladen zum Regionalen Bildungsabend mit dem Titel „Von der kleinen Freude und dem großen Glück“ mit der Referentin Adelgunde Wolpert. Ort und Termin wird in der lokalen Presse oder unter www.frauenbund-wuerzburg.de zeitnah bekannt gegeben.

 

Silvia Morhard (Regionalvertreterin)

Regionaler Bildungstag 07.07.2022 

Solidarität-füreinander-miteinander“ 

 

Mit dem Ellen-Ammann-Gebet begann unser Nachmittag.Die Referentin Frau Renate Wendel begrüßte 18 Frauen aus beiden Regionen an dem Bildungstag . Vom Diözesanverband war auch die Schatzmeisterin Regina Krebs gekommen, die die Wahlleitung innehatte. Die Regionalvertreterinnen Silvia Morhard aus Mainaschaff, Hiltrud Pflegshörl aus Trennfurt und Uschi Stenger aus Dettingen waren anwesend.Uschi Stenger und Hiltrud Pflegshörl haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Leider hat sich aus der Region Miltenberg/Obernburg niemand für die Wahl als Regionalvertreterin zur Verfügung gestellt, so konnte auch niemand gewählt werden. Für Aschaffenburg stellte sich Frau Silvia Morhard zur Wiederwahl und Frau Irmgard Englisch zur Wahl und wurden gewählt. Uschi Stenger und Hiltrud Pflegshörl wurden gebührend verabschiedet.

 

Nun wurde ein Film gezeigt: „Was tut der Frauenbund eigentlich?“

 

Frau Wendel referierte über das Arbeitsthema: „Solidarität – was ist das eigentlich?“

Es kamen viele Antworten: z.B. Gerechtigkeit, Verantwortung, für die anderen einstehen, Gemeinsinn, jemand nicht allein lassen usw.

Was ist der Nutzen der Solidarität?“ Würde des Menschen, gemeinsam sind wir stärker, Einigkeit, sozialer Frieden, Wertschätzung, Win-Win-Situation usw.

 

Nun wurden pro Tisch Papier und Stifte ausgeteilt, es gab pro Tisch ein Thema.

Wir hatten das Thema Solidarität in der Arbeitswelt. Hierzu mussten wir Stichpunkte aufschreiben, wie wir solidarisch sein können und dies vielleicht auch schon erfahren haben:

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Wertschätzung, Aufstiegschancen auch für Frauen in Teilzeit, Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflegesituation, Streik, mehr Teamarbeit usw.

Weitere Themen: Eine Welt, Schöpfung, Zuvor hatte Frau Wendel kleine Schoko-Täfelchen an einen Teil der Frauen ausgeteilt..Der Einstieg mit der Schokolade war super, da nur wenige geteilt, sich also solidarisch verhalten hatten.

 

Es gab Informationen vom Diözesanverband, die neue Aktion „Was Frauen tragen“ von März 2023 Juli 2023 wurde vorgestellt, die Einladung zur Herbsttagung 11.-12.Nov. 2022 in Himmelspforten ausgesprochen.

Nach einem Gebet, das von verschiedenen Frauen gesprochen wurde, war allgemeiner Abschluss.

Karlstein, 9. Juli 2022 Bärbel Oster 2. Vorsitzende

Zu einem Kräuterrundgang mit Lotte Oster hatte der Frauenbund (KDFB) Dettingen im Juni in den Garten von Ulrike und Karl Ehinger eingeladen. Zwanzig interessierte Frauen, die sich sichtlich auf eine Auszeit freuten, begrüßte Ulrike mit einem Spruch von Wilhelm Busch in diesem Gartenparadies.

Lotte Oster führte uns von Rosen zu Stauden, Sträuchern und Kräutern und hatte durch ihre große Sachkunde zu jeder Pflanze etwas zu erklären, egal ob Frauenmantel, Fingerhut, Ringelblume, Holunder oder Salbei. Aber auch ein „Unkraut“ wie die Brennnessel habe seine Berechtigung, denn sie sei eine wichtige Nahrungsquelle für heimische Schmetterlinge. Viele Pflanzen sind schon seit Jahrhunderten als Heilpflanzen bekannt, selbst giftige werden in der Medizin verwendet – es kommt dabei nur auf die richtige Dosis an.

Bei den Zwischenstationen wies Lotte auf meditative Sprüche und Verse von Hildegard von Bingen und Edith Stein hin, die von den jeweiligen Pflanzen handelten. Am Ende des Rundgangs las sie noch den Text von „Sag mir, wo die Blumen sind“ vor. Der Inhalt der Strophen ist erschreckend aktuell und ließ uns kurz innehalten.

Nach all dem Schauen und Zuhören konnten wir an den schön gedeckten Tischen Platz nehmen und bei Kaffee, Saft und Kuchen den Nachmittag weiter genießen. Zum Abschluss dieser Auszeit vom Alltag wurde noch Marmelade verkostet und – wer wollte – trank noch einen Schluck Sekt.

Die KDFB-Vorsitzende Ursula Stenger bedankte sich aufs herzlichste bei den beiden Gastgebern für die Bewirtung und bei Lotte Oster für die Führung durch die Pflanzenwelt.

Waltraud Ott

 

Garten Ulrike 06 2022 4Garten Ulrike 06 2022 6

Garten Ulrike 06 2022 7Garten_Ulrike_06-2022_11.jpg

Garten Ulrike 06 2022 14IMG_20220611_001507_resized_20220613_080542907.jpg

Zuerst musste das Närrische Frühstück des Frauenbundes (KDFB) zu Weiberfasching wegen der Pandemie-Beschränkungen entfallen, dafür wurde ein Frauenkabarett zum Frühling hin geplant. Doch dann kam der Krieg in der Ukraine und damit hielt der KDFB-Vorstand eine solche Veranstaltung für unpassend. Trotzdem sollte Frauen nach der langen, coronabedingten Durststrecke wieder eine Möglichkeit geboten werden sich zu treffen, sich zu unterhalten, wieder Gemeinschaft zu erleben. Daher lud der KDFB Dettingen Ende April zu einem „Babbel-Frauenfrühstück“ ins Pfarrheim in Dettingen ein und über 40 Frauen meldeten sich dazu an.

Obwohl inzwischen kaum noch Beschränkungen gelten, wurden die Tische im Pfarrsaal nicht zu eng eingedeckt. Aber die Frauen waren sowieso vorsichtig und trugen bis zum Platznehmen Masken, ebenso beim Gang ans Büffet. Die KDFB-Vorsitzende Ursula Stenger begrüßte die Gäste herzlich zur ersten größeren Veranstaltung im Pfarrheim in diesem Jahr. Danach eröffnete Karin Würtenberger das Büffet. Sie und ihr Küchenteam, bestehend aus sechs begeisterten Köchinnen und Bäckerinnen, hatten sich wieder selbst übertroffen und ein richtiges Schlemmer-Frühstück vorbereitet! Es reichte von Marmeladen über Herzhaftes wie Lachsrollen, Blätterteighäppchen, Wurst- und Käseplatten bis hin zu Obstsalat und Kuchen als Abschluss. Besonders lecker waren die vielen verschiedenen Aufstriche und Dipps, die es zu versuchen gab.

Die Frauen genossen es sehr in entspannter Atmosphäre zu sitzen, zu babbeln und immer wieder anderes zu probieren. Als dann noch später ein Gläschen Sekt angeboten wurde, rundete dies den Vormittag ab.

Der Erlös der Veranstaltung geht wie immer an eines der vielfältigen Einrichtungen, die der KDFB Dettingen unterstützt.

Auch beim „Tag der Diakonin“ am 29.04. im St. Margareta, Mainaschaff, war eine Gruppe des KDFB, feierte den Frauengottesdienst mit und nutzte die anschließende Gelegenheit zum Gedankenaustausch..

Am 13.05. um 17 Uhr gestaltet der KDFB Dettingen eine Maiandacht in St. Hippolyt, zu der herzlich eingeladen wird. Anschließend ist noch ein gemütliches Beisammensein geplant. Außerdem findet am 18.05. die Pfarreiwallfahrt nach Schmerlenbach statt, zu der sie sich im Pfarrbüro anmelden können.

Waltraud Ott

Da wir Dettinger KDFB-Frauen auch in diesem Jahr kaum Gemeinschaft pflegen konnten haben wir vom Vorstandsteam zusammen mit der "Engagiert" wieder ein kleines Ostergeschenk verteilt. Hiermit wollten wir unseren Mitgliedsfrauen eine kleine Osterfreude bereiten und Ihnen für ihre Treue danken.

Die vielen Anrufe, Mails und Whatsapp Nachrichten, die ich deshalb bekam, haben mir gezeigt, dass diese kleine Geste von unseren Mitgliedern sehr gut aufgenommen wurde. Die Dankesworte möchte ich an die "KDFB-Osterhasen" Charlotte Trageser, Marion Wallraff, Bärbel Oster und Annette Walter weitergeben, die sich um alles gekümmert haben. Charlotte und Marion haben an die 180 Osthasen gehäkelt, Bärbel den Text entdeckt, Annette die Verteilung organisiert und Charlotte hat sich um das große Ganze gekümmert. Natürlich gilt der Dank auch den fleißigen Verteiler*innen.

Uschi Stenger

Ende März fand die Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB) im Dettinger Pfarrheim unter den 2G+-Regeln statt. Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Ursula Stenger wurde gemeinsam das Bundesgebet des KDFB gesprochen, was die geistliche Beirätin Karin Schmitt neben weiteren Gebetstexten für die Anwesenden vorbereitet hatte. Im anschließenden Totengedenken gedachten wir unserem 2021 verstorbenen Mitglied Hilde Ritter und der Opfer des Krieges in der Ukraine.

Obwohl auch das Jahr 2021 durch Corona viel Flexibilität verlangte, hatte der KDFB viele Angebote für seine 80 Mitglieder ermöglicht, wie der Tätigkeitsbericht von Barbara Oster zeigte: Andachten und Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen im Jahr waren eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, denn leider musste manch Geplantes ausfallen. Das Herbstfest, ein Frauenfrühstück und die Elisabethenfeier konnten unter Einhaltung der Hygiene-Verordnung stattfinden.

Schatzmeisterin Charlotte Trageser wies in ihrem Kassenbericht auf fehlenden Einnahmen durch ausgefallene Veranstaltungen hin. Trotzdem konnte wie bisher gespendet werden; auch für den Unterhalt des Pfarrheims wurden 1.000 Euro an den Kirchenpfleger übergeben. Insgesamt gingen 2.770 Euro an verschiedene Einrichtungen. Die Kassenprüfung für 2021 erfolgte durch Martina Pistner und Ulrike Ehinger. Der Vorstandschaft wurde einstimmig die Entlastung erteilt.

Die anschließenden Neuwahlen, geleitet durch Edeltraud Berner, erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzende und Delegierte ist wie bisher Ursula Stenger; 2. Vorsitzende und Ersatzdelegierte ist jetzt Barbara Oster; Schatzmeisterin ist weiterhin Charlotte Trageser und geistliche Beirätin ist Karin Schmitt, die von Elke Hofmann unterstützt wird. Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit wurde gesplittet auf Doris Lindner, Ute Merget und Waltraud Ott. Beisitzerinnen sind Annette Walter, Elke Hofmann und Karin Würtenberger. Die Kassenprüfung erfolgt durch Martina Pistner und Ulrike Hofmann.

Hingewiesen wurde auf folgende Veranstaltungen: Am 29.04., dem „Tag der Diakonin“, ist Schwester Katharina Ganz in Mainaschaff und berichtet nach einem Frauengottesdienst von ihren Erfahrungen beim Synodalen Prozess. Am 30.04. findet ein Frauenfrühstück im Pfarrheim in Dettingen statt, für das sich bei Annette Walter angemeldet werden kann. Im Mai ist wieder eine Pfarreiwallfahrt nach Schmerlenbach geplant. Im Juni ist ein Kräuterrundgang durch den Garten von Ulrike Ehinger vorgesehen, den Lotte Oster fachkundig begleiten wird. Bereits in der Vorbereitung ist der Jahresausflug des Frauenbundes nach Bad Nauheim. Auch der Kaffee- / Kuchenverkauf beim Pfarrfest im Juli und der Kerb im August soll stattfinden. Optimistisch hat Ursula Stenger schon für 2023 bei der ARGE-Sitzung Termine reserviert, wie den Pfarreifasching und das „Närrische Frühstück“. Bleibt zu hoffen, dass Corona nicht wieder dazwischen funkt, aber der KDFB in Dettingen ist selbst in schwierigen Zeiten kreativ für die Frauen da. 

 

Für den KDFB: Waltraud Ott

Engagiert

„engagiert“ probelesen

Geistlicher Impuls

Geistlicher Impuls

Maria

Maria schweige nicht

Solibrot

Jetzt mitmachen

equal pay day

Equal Pay Day

­