Frauenbund Dettingen

Der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) hatte wieder zu seinem Närrischen Frühstück eingeladen und 120 bunt kostümierte Frauen waren ins Pfarrheim gekommen, um zu feiern. Gut gelaunt betraten die Närrinnen den Saal, den der Gesangverein „Liederblüte“ bereits toll dekoriert hatte.

Das Frühstücksbüffet war aufgebaut und bot wieder vom bestens eingespielten Küchenteam unter der Leitung von Karin Würtenberger eine vielfältige Auswahl – wie manche Frau meinte: „Das hat fünf Sterne verdient!“ Und so stürzten sich die Frauen auf das Büffet und probierten sich durch die Aufstriche, Wurst- und Käseplatten und vieles mehr, um danach mit Kuchen und Kräppel abzuschließen.

Kurz war die diesjährige Fünfte Jahreszeit, trotzdem hatte Uschi Stenger, die Vorsitzende des KDFB, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Singarellas begannen mit selbstg edichteten Liedern, die gerne mitgesungen wurden. Für viele Lacher sorgte Sabine Sittinger als „Fußbodenkosmetikerin“, die Lebensweisheiten aus ihrem Alltag zum Besten gab. Brigitte Junker und Marianne Elter spielten ein altes Ehepaar mit ihren Nöten um das wechselhafte Wetter und dem Mitnehmen oder Nichtmitnehmen des Regenschirms.

Ins Kino entführte ein wortloser Sketch, bei dem das Mienenspiel von Astrid Möllenbeck, Doris Deck, Manuela Mali, Waltraud Ott und Martina Pistner alles an Emotionen widerspiegelte und alle Frauen auch ohne Worte wussten, was sich abspielte.

Anschließend führte Uschi Stenger durch die Sendung „Schatzebobbes – heute wird du mein“, in der eine reifere Jungfrau (Susanne Reubold) auf Partnersuche geht. Vier Herren mit sehr unterschiedlichem Erscheinungsbild und Charakter, gespielt von Marianne Elter, Brigitte Trageser, Doris Lindner und Brigitte Junker standen als Kandidaten bereit – allerdings führte die Suche nicht zum Erfolg. Es machte dem Publikum hörbar Spaß, dem Spiel zu folgen.

Anschließend animierte Uschi Stenger die Frauen zum Mitmachen beim fiktiven Frauenbundausflug. Damit brachte sie den Saal in Bewegung, denn immer wieder musste jemand anders aufstehen.

Ihre Wunschberufe zeigten die Powerfrauen (Marianne Elter, Brigitte Junker, Doris Lindner, Waltraud Ott, Martina Pistner, Susanne Reubold, Sabine Sittinger und Brigitte Trageser) im dem Sketch „Wenn ich nicht auf der Bühne wäre…“ Dabei mussten die Akteurinnen genau schauen, dass das Timing stimmt, um die Partnerin nicht zu verletzen.

Als krönender Abschluss erschienen dann noch Frau Schussel und Frau Meckermann (Doris Lindner und Uschi Stenger) als Engel und Teufel, die das Geschehen in Karlstein kritisch beleuchteten. Sei es die immer noch stark befahrene B8, sei es der Fachkräftemangel in der Kirche, sei es der ausufernde Gebrauch von englischen Begriffen im Mitteilungsblatt, sei es das Gendern – selbst auf der Frauenbund-homepage: Über alles konnte das Duo lästern – und fand viel Applaus im Publikum.

Damit endete ein sehr gelungener Vormittag - dank aller Engagierten im Hintergrund!

 

Waltraud Ott

 Bilder von den Auftritten

Bilder vom morgendlichen Geschehen 

Anfang Januar fand der Weltfriedensgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Mariusz Kowalski in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen statt. Karin Schmitt, die geistliche Beirätin des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB), hatte die Messfeier vorbereitet, die Texte wurden dann wechselseitig von KDFB-Frauen vorgetragen.

Die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Frieden“. Papst Franziskus rät, abzuwägen, wo Nutzen und Gefahren der neuen Technologien gerade auch für den Frieden liegen.

Zur Verstärkung wurden nach der thematischen Einführung fünf Kerzen als Friedenslichter entzündet, die für2401Friedensgottesdienst Frieden, Mut, Hoffnung, Verantwortung und Vertrauen standen.

Um Frieden und Wachsamkeit ging es auch im Paulus-Brief 1Thess5, der als Rat an die Gemeinde gab: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ Diese Mahnung hat gerade auch in unserer schnelllebigen Zeit seine Gültigkeit, worauf in den Gedanken zur Lesung ausführlich eingegangen wurde: Bei aller Offenheit für die Entwicklung der KI-Technologien, die auf vielen Gebieten Gutes bewirken könne, müsse auch wachsam geschaut werden, wo Schädliches für die Menschen entstehen würde. Nicht angstvoll alles ablehnen, sondern Neues wagen und nutzen – aber dabei kritisch sein und die Risiken erkennen. Denn: „Prüft alles und behaltet das Gute!“

Waltraud Ott

Zum Abschluss des Jahres lud der Katholische Frauenbund (KDFB) seine Mitglieder zur Adventsfeier ins Pfarrheim in Dettingen ein, um zusammen ein paar besinnliche und gemütliche Stunden zu verbringen.2312Adventsfeier4

Begonnen wurde mit einem Sketch von „Radio Glockenklang“, geschrieben von der Vorsitzenden Uschi Stenger. Das Wort ADVENT wurde von der „Reporterin“ Karin Schmidt in einzelne Buchstaben zerlegt und fünf Frauen mussten zu jedem Buchstaben sagen, was ihnen dazu passend einfiel. Die Namen der Akteurinnen wiesen schon auf ihr jeweiliges Naturell hin. Es wirkten mit: Uschi Stenger als Frau Dekor, Karin Würtenberger als Frau Praktika, Doris Lindner als Frau Lahm, Waltraud Ott als Frau Kritisch und Bärbel Oster als Frau Fromm. In den überspitzten Texten steckte so manche Wahrheit rund um die Adventszeit. Zwischendurch wurden von allen Anwesenden Advents- und Weihnachtslieder gesungen; ein Gebet rundete diesen Einstieg ab.

2312Adventsfeier3Danach fing der gemütliche Teil der Adventsfeier an. Auf den ansprechend eingedeckten Tischen standen bereits herzhafte Snacks und süßes Gebäck, die mit Glühwein, Punsch oder Tee besonders schmeckten und zu angeregten Gesprächen führten.

2312Adventsfeier7Für ihre 50jährige Mitgliedschaft wurde an diesem Abend nachträglich Theolinde Balser aus Kleinostheim geehrt; sie erhielt von Uschi Stenger eine Urkunde, eine Anstecknadel mit Stein des KDFB und eine Zimmerpflanze.

Das Jahr endet für den KDFB Dettingen zufrieden, denn es konnten wieder zahlreiche Institutionen mit einer Spende bedacht werden. Für den Erhalt des Pfarrheims wurde 1.000 Euro überreicht, dazu kommen noch durch den Verkauf von gespendeten Kuchen beim Pfarrfest 829 Euro. Jeweils 500 Euro gingen an das Kinderhospiz Aschaffenburg und den Förderkreis Kinderheim Aschaffenburg. 300 Euro erhielt das Hospiz Alzenau. 250 Euro wurden an die Aktion „Solibrot“ überweisen. Café Grenzenlos e.V. und Café Arbeit Alzenau e.V. erhielten jeweils 200 Euro. Bedacht wurden dann mit je 100 Euro: Nächstenliebe Elsenfeld, Deutsche Leprahilfe, Mutter und Kind in Not und die KDFB-Afrika-Hilfe. An das Müttergenesungswerk wurden schließlich 53,48 Euro überwiesen.

Danken möchten wir allen Frauen, die uns so tatkräftig unterstützen, sei es durch aktive Mitarbeit bei den verschiedenen Aktionen oder durch ihre großzügige Spende bei Feiern und Festen.

Waltraud Ott

Anlässlich der Elisabethenfeier am 15. November 2023 überreichte auch in diesem Jahr eine Abordnung des Katholischen Frauenbundes Dettingen an unseren Kirchenpfleger Erich Trageser eine Spende von 1.000 € zum Unterhalt des Pfarrheims "St. Peter und Paul"

Jährlich im November lädt der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) zur Elisabethenfeier ein. Die Wortgottesfeier in die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde von Elke Hofmann, der Gottesdienstbeauftragten unserer Pfarrei, sehr ansprechend geleitet. Eingangs fasste Karin Schmitt, unsere geistliche Beirätin, das Leben der Hl. Elisabeth von Thüringen zusammen, deren Dasein vom Dienst für die Armen geprägt war. An die drei verstorbenen Mitglieder des Jahres erinnerte in berührenden Worten die 1. Vorsitzende Ursula Stenger; für Jede wurde dabei ein Licht entzündet. Nach dem Schlussgebet, gesprochen von Bärbel Oster, der 2. Vorsitzenden, lud diese die Anwesenden zum gemütlichen Beisammensein ins Pfarrheim ein.

Gerne folgten die Frauen der Einladung und konnten dort bereits in Heimarbeit verzierte Weihnachtskerzen und selbstgenähte Taschen begutachten und erwerben. Karin Würtenberger hatte für das leibliche Wohl gesorgt und die Pizzabrötchen, frisch aus dem Ofen, schmeckten allen hervorragend.2311Elisabethenfeier2

Im Anschluss daran dankte Ursula Stenger allen, die sich in irgendeiner Weise im Verein engagieren, sei es beim Austragen der Monatszeitschrift, beim Vorbereiten in der Küche, beim Kerzenverzieren, Stricken und Nähen, beim Spielnachmittag, beim Binden der Kräutersträuße und Vielem mehr. Jede Frau könne sich je nach Fähigkeit im Frauenbund einbringen.

Viele Frauen haben über Jahrzehnte die Gemeinschaft geprägt und sich dort stark engagiert. Zu Ehrung standen an diesem Abend daher fünf Frauen, die für ihre 50jährige Mitgliedschaft im KDFB ausgezeichnet werden sollten: Theolinde Balser, Doris Herzog, Gudrun Herzog, Resel Herzog und Christa Wesp.

Anwesend waren Christa Wesp und Resel Herzog; beide erhielten eine goldene Mitgliedsnadel mit Stein und eine Urkunde der Diözese sowie ein Blumenpräsent. Die verhinderten Jubilare werden separat besucht und für ihr Wirken geehrt.

2311ElisabethenfeierEhrung1Ebenfalls gewürdigt wurde Waltrud Emge für ihren Einsatz als Organistin des Frauenbundes; diesen Dienst versieht sie seit 66 Jahren - auch bei der Wortgottesfeier saß sie wieder an der Orgel. Gedankt wurde ihr mit einem Essensgutschein und einer Ehrenurkunde für ihr soziales Engagement.

Was das Jahr an Aktivitäten gebracht hat, zeigte abschließend eine Powerpoint-Präsentation von Ute Merget, die sich gemeinsam mit Ursula Stenger um die Homepage des KDFB kümmert. Quer durch alle Veranstaltungen hatte sie Fotos gemacht und ließ diese nun Revue passieren. Da zeigte sich die ganze Vielfalt der Gemeinschaft!

Übrigens: Verzierte Weihnachtskerzen stehen in der Pfarrkirche in Dettingen und können für jeweils 5,00 Euro erworben werden.

Waltraud Ott

Herbsttagung mit Delegiertenversammlung des KDFB Diözesanverband Würzburg e.V.

am 11.11.2023 von 09:30 Uhr bis 17:45 Uhr

im  Veranstaltungszentrum Hl. Kreuz in Würzburg

Nach den Begrüßungsworten von der Diözesanvorsitzende Frau Anja Bauer, in der sie Frau Singer vom Bundesverband, Frau Lang-Rachor Pastoralassistentin und später auch den Geschäftsführer der Verbände für Erwachsene Herr Lutz und Schwester Margit für den geistliche Beirat willkommen hieß.

Der anschließende Vortrag „Hausputz in meinem Leben“ von Renate Förster brachte bei jedem eine fröhlich und heitere Stimmung. Sie berichtete, dass wir die Chance nutzen sollten die eigenen Zimmertüren, u.a. Eigenverantwortung, die Macht unserer Gedanken, die schon lange darauf warten endlich erkannt zu werden um sie zu reinigen, zu verändern. Mit Witz und Humor sich selbst und den anderen zum Lachen zu bringen (Lach-Yoga) – was ihr zwischendurch immer gelang. Mit einem Strahlen im Gesicht rief sie und wir mit Begeisterung: Ja, ich lebe wieder liebend gern!

Nach dem Mittagessen ging es nüchtern in die Tagesordnung über.

Die Delegiertenversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des KDFB Diözesanverband Würzburg e.V. und setzt sich aus den Delegierten der Zweigvereine und der Einzelmitglieder, sowie dem Diözesanvorstand zusammen.

Die Vorsitzende Frau Bauer ging nach der Begrüßung und den Regularien auf den Tätigkeitsbericht der Diözesanvorstandschaft und des KDFB Bildungswerkes ein. Anschließend entlasteten die Delegierten den Kassenbericht und die Kassenprüfer der Vorstandschaft.

Frisch gestärkt aus der Kaffeepause wurde der Antrag zur Satzungsänderung der Diözesansatzung verabschiedet und neue Kandidatinnen für die noch unbesetzten Stellen „Schatzmeisterin, Schriftführerin und Stellvertreterinnen“ gesucht und auch gefunden. Somit hat sich der geschäftsführende Vorstand durch die Nachwahl vervollständigt.

Zwei Spenden wurden einmal der Ellen Amman Preisträgerin Karola Herbert und dem Geschäftsführer, der sich für die „Nuru-Aktion für Frauen aus Tansania“ einsetzt, überreicht.

231115Spendenübergabe KDFB Wallfahrtskollekte

Fotografin: Christine Kedem-Lanzl

(Auf den Bild sehen Sie: Geistliche Beirätin KDFB Sr. Margit Herold, Ellen-Amman Preisträgerin Karola Herbert, Diözesanvorsitzende Anja Bauer und Geschäftsführer Würzburger Partnerkaffee Jochen Hackstein)

Unter Verschiedenes wurden Aktuelles aus dem Diözesanverband und Wünsche sowie Informationen der Delegierten angesprochen.

Die nächste Delegiertenversammlung ist am 23.11.2024 evtl. in Himmelspforten.

Ute Merget - Schriftführerin KDFB ZV Dettingen

Karlstein, den 12.11.2023                                        

 

Das Jubiläumsjahr zum einhundertjährigen Bestehen der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen wurde mit zahlreichen Veranstaltungen begangen und nun mit einem Vortrag von Pater Anselm Grün zum Thema“ Versäume nicht dein Leben“ abgerundet.

Viele Interessierte waren in die Pfarrkirche gekommen, um dem Benediktinerpater zu lauschen und zu erfahren, was Leben ausmacht. In freier Rede konnte er auf einen großen Erfahrungsschatz aus seiner langen Tätigkeit als Theologe und Kursleiter blicken und Beispiele zur Verdeutlichung des Gesagten einfließen lassen. Sei es nun der suchende Jugendliche, dem es schwer fällt, sich für einen Beruf zu entscheiden, der in der midlife-Krise steckende Mensch oder die betagte Frau, die mit einem nur aus Pflichten bestandenen Leben unzufrieden ist: immer wird eine Weg eingeschlagen – es kann ein Irrweg sein, es kann ein Umweg sein, aber „Umwege erweitern die Ortskenntnis“, wie Pater Anselm meinte. Krisen gehörten zum Leben dazu und aus Krisen könne etwas Neues entstehen. Egal ob im Privaten, im Beruf oder in Institutionen wie der Kirche: auch in schwierigen Phasen hilft die Hoffnung.

Zum Abschluss seines Vortrags betete er mit den Anwesenden ein Gebet, das schon viele hundert Jahre von Mönchen gesprochen wird. Danach stand Pater Anselm noch zum Gespräch bereit und wer wollte, konnte seine Bücher kaufen und sie signieren lassen.

Waltraud Ott

Engagiert

„engagiert“ probelesen

Geistlicher Impuls

Geistlicher Impuls

Maria

Maria schweige nicht

Solibrot

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equal pay day

Equal Pay Day

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