Frauenbund Dettingen

Vielen herzlichen Dank, an alle, die unseren Weltgebetstagsgottesdienst mitgefeiert haben

Die Bewegung Maria 2.0 tritt für Reformen in der katholischen Kirche ein.

Da wir in diesem Jahr keinen Fasching wie gewohnt feiern können, haben wir einen kleinen Rückblick der Auftritte

Wir bewegen uns im Sauseschritt rückwärts durch die Faschingszeit....

Kommen Sie weiter mit auf unsere Zeitreise durch die Faschingszeit - zurück in die Jahre 2013 bis 2012

Auch 2021 beteiligt sich der Katholische Frauenbund Dettingen gemeinsam mit der Bäckerei Fischbach und dem Bioladen „Gelbe Rübe“

Der Regionale Bildungsabend des Deutschen Katholischen Frauenbundes in Aschaffenburg am 14. Oktober mit dem Thema: „Verantwortung ist schöpferisch“ fand in diesem Jahr aufgrund von Corona in einem etwas kleineren Rahmen statt. Auch konnten sich die Frauen beim Ankommen nicht wie gewohnt bereits im Foyer des Martinushauses austauschen, sondern wurden gebeten ihren Platz direkt im Saal einzunehmen.

 

Nach der Begrüßung der Regionalvertreterinnen Silvia Mohrhard und Ursula Stenger sprach die Dipl.-Theologin Barbara Lurz darüber, warum wir unserer Zeit mehr Leben geben wenn wir Verantwortung übernehmen.

 

Verantwortung ist das A und O. Aber ich muss mich nicht für alles verantwortlich fühlen. An erster Stelle steht, dass ich Verantwortung für mein eigenes Leben trage. Hier gibt es fünf Säulen für die ich für mich verantwortlich bin: Arbeitsleistung, soziales Netz, Körper, Sicherheit, Werte und Sinn. In diesen Bereichen Verantwortung zu übernehmen, stützt und stärkt meine Identität und meinen Lebenssinn. Ich entwickele mich aus meinen Fehlern. Die soziale Verantwortung resultiert daraus. Wenn ich und anderen Verantwortung übernehmen, entstehen Wege und Lösungen, Beziehungen und Gemeinschaft, Schritte zum Frieden und zur Bewahrung der Schöpfung, Zukunft für uns und unsere Kinder. Der Schöpfungsauftrag birgt Verantwortung. Missverständnisse um das Bibelwort: „Macht euch die Erde untertan“ gibt es immer noch. Untertan machen bedeutet vor allem auch dafür verantwortlich zu sein. Ich behandle die Erde und alles was ist, mit Achtung und Zärtlichkeit.

 

Verantwortung bedeutet auch die Komfortzone zu verlassen. Hier gibt es Widersacher: Bequemlichkeit, Angst und Zweifel. Verantwortung zu übernehmmen setzt Mut und innere Stärke voraus. Wenn wir unser Leben selbst in die Hand nehmen, sind wir Situationen nicht mehr hilflos ausgeliefert.

So schrieb Johannes vom Kreuz an Theresa von Avila:

„Ich will die Welt verändern und habe beschlossen bei mir zu beginnen. Schließt du dich mir an, dann sind wir schon zwei“.

 

Lebensanfang und Lebensende ist die Kompetenz der älteren weisen Frauen. So sind Wale, Elefanten, Gorillas und Menschenfrauen die einzigen Wesen, bei denen die Weibchen länger leben als sie fruchtbar sind. In dieser Phase können die „weisen alten Frauen“ ihr Erfahrungswissen an die nächste Generation weitergeben (Erzählen und Tun: Pflanzenwissen, Rezepte, Familiengeschichte...). Gebe Rat, aber nicht ungefragt.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung beteten die Teilnehmerinnen gemeinsam das KDFB-Gebet „Lass dich bewegen“ und die Referentin sprach einen Segen mit Wasser aus.

 

Ursula Stenger

 

 

 

 

Den alljährlich von uns gestalteten Gottesdienst zum Weltfriedenstag

Zum Fest der Heiligen Elisabeth gestaltet der Katholische Frauenbund Dettingen alljährlich einen besonderen Gottesdienst. Die Vorbereitung hatten in diesem Jahr wieder Karin Schmitt und Elke Hofmann übernommen und Pfarrer Sierpien zelebrierte die Messe.

In der Einführung sagte die geistliche Beirätin, Karin Schmitt: „,Elisabeth von Thüringen war eine herausragende Persönlichkeit von hoher Qualität und tiefer Gläubigkeit. „Gott und den Menschen zuliebe“ können wir über ihr Leben schreiben. Sie war sich nicht zu schade, Hand anzulegen, wo es nötig war. Viele Frauen engagieren sich im Frauenbund und handeln nach dem Vorbild der heiligen Elisabeth. Auch sie legen oft Hand an und helfen, wo es nötig ist. In den Gemeinden wird es immer schwieriger Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Freuen wir uns, dass es hier bei uns noch viele Frauen und natürlich auch Männer gibt, die ihre Zeit „Gott und den Menschen zuliebe“ verschenken.

Im Anschluss daran, wurden Rosi Benschuh, Gertrud Ewald und Ida Trageser für ihre 40jährige Mitgliedschaft im KDFB geehrt. Die Vorsitzende Ursula Stenger betonte: „Seit 40 Jahren setzt ihr eure Talente für die Allgemeinheit ein, jede auf ihre Art, z.B. beim Pfarrfest, an Fasching, beim Kräutersträußchen binden, Kerzenbasten, Nähen für unsere Aktionen und noch vieles mehr. Dafür möchte ich euch im Namen des Katholischen Deutschen Frauenbundes herzlich Danke sagen.“ Die Schatzmeisterin, Charlotte Trageser, überreichte nun den drei Frauen die goldene Ehrennadel des KDFB, eine Urkunde für 40jährige Mitgliedschaft vom Diözesanverband und einen Blumengruß vom Ortsverband.

In der nachfolgenden Predigt erzählte Pfarrer Sierpien eine Geschichte: „Ein Spielplatzaufseher drehte seine Runde und sah, wie eine alte Frau sich bückte und etwas unter ihrer Schürze verbarg. Er glaubte sie habe eine Geldbörse gefunden und wollte diese nicht abgeben. Empört stellte er die Frau zur Rede. Als sie versicherte, dass sie nichts habe, glaubte er der Frau nicht. Nach einigem Drängen öffnete sie ihre Schürze und hielt eine Glasscherbe in der Hand. Sie deutete auf die Kinder, die barfuß auf dem Rasen herumliefen und sagte: “Ich hob sie auf, damit sich niemand von den Kindern verletzt.“ Beschämt entschuldigte der Aufseher sich bei ihr.“ Mit der Geschichte von der alten Frau nahm der Geistliche nun Bezug auf das Leben der Hl. Elisabeth.

Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Sierpien, die von einigen Frauen adventlich verzierten Kerzen.

 Danach überreichten die Vorsitzenden Ursula Stenger und Karin Würtenberger an Pfarrer Sierpien eine Spende des Frauenbundes Dettingen in Höhe von 1.000 € für den Unterhalt des Pfarrheims St. Peter und Paul. Sie betonten, dass den KDFB-Frauen der Erhalt des Pfarrheims besonders am Herzen liegt, da es für sie und ihre Aktivitäten Heimat ist.

Auf das gemütliche Beisammensein im Anschluss an den Gottesdienst mussten wir in diesem Jahr leider verzichten.


Katholischer Frauenbund Dettingen / www.frauenbund-dettingen.de

Das geplante Fest zum 150. Geburtstag von Ellen Ammann am 4. Juli 2020 in München musste aufgrund der Corona Pandemie ausfallen.

Trotz der Corona-Krise und den dadurch verminderten Einnahmen aufgrund ausgefallener caritativer Veranstaltungen, konnte auch in diesem Jahr der Katholische Frauenbund Dettingen wieder eine gemeinnützige Institution unterstützen.

Mit der Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima.“ vom 27.09. bis 4.10.2020 setzte der Katholische Deutsche Frauenbund ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung.

 

In früheren Jahren wurde meist aus finanziellen Gründen sparsam gewirtschaftet und so unbewusst die Ressourcen unserer Erde geschont. Doch mit wachsendem Wohlstand haben wir uns nach und nach zu einer Wegwerfgesellschaft entwickelt. Der KDFB setzt sich deshalb schon seit Jahrzehnten für Klimaschutz und eine nachhaltige Lebensweise ein.

 

Auch der KDFB Dettingen beteiligte sich an dieser Aktionswoche und startete am 27. September - vor und nach dem Sonntagsgottesdienst - eine Unterschriftensammlung zum Thema „TEMPO 130 auf Autobahnen“. Durch dieses Tempolimit würden die Co2 Emissionen gesenkt, 2 Millionen Tonnen Kohlendioxyd einspart, das Lärmaufkommen verringert, die Verkehrssicherheit erhöht und die Zahl der Verkehrstoten gesenkt.

 Die Unterschriftenaktion „Tempo 130 auf Autobahnen“ wird noch bis zum 31.12.2020 fortgesetzt. Für alle, die dieses Anliegen unterstützen möchten, liegen Unterschriftslisten in den beiden Pfarrkirchen und Pfarrbüros in Dettingen und Großwelzheim sowie in der Katholischen Pfarrbücherei in Dettingen aus.

 

Es wird Zeit neue Schritte hin zu einer ökologischen Gesellschaft zu gehen, denn klimafreundliches Verhalten im Alltag ist umsetzbar. Wir haben es in der Hand bei uns zu Hause anzufangen nachhaltig zu leben: Müll vermeiden/ weniger Fleisch und mehr regionales und saisonales Obst und Gemüse essen /Kleidung länger tragen und beim Kleiderkauf auf Umweltsiegel achten/ grüne Oasen anlegen /Klimafreundlich Auto fahren.

 Veränderungen unseres Lebensstils sind zwar oft unbequem, aber für unsere Kinder und Enkelkinder muss auch noch eine gerechte Nutzung der Ressourcen möglich sein.

  Ursula Stenger

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